Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bereiten. Außerdem werden auch Cookies von Dritten verwendet, um Ihnen personalisierte Werbenachrichten zu senden. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden

 

Zur Geschichte:

Mit der Gründung der Meraner Alpenvereinssektion (D&ÖAV) im Jahre 1870 begann die Erschließung der Meraner Bergwelt durch den Bau markierter Steige und durch die Errichtung der Hirzerhütte 1874, der Laugenhütte 1875 (1905 aufgelassen), der Gfallwandhütte 1877 (1890 aufgelassen) und der Lodnerhütte. Hirzer- und Lodnerhütte wurden 1923 von den faschistischen Behörden enteignet und dem CAI übergeben.

Nach der Neugründung der AVS-Sektion Meran 1946 war daher der Wunsch der Mitglieder nach einem eigenen Schutzhaus sehr stark. Die damaligen politischen Verhältnisse in Südtirol waren für die Umsetzung dieses Wunsches nicht günstig. Der AVS war noch keine juridische Person und konnte daher keinen Besitz erwerben. Daher erfolgte 1963 die Gründung der AVS-Schutzhüttengenossenschaft, in deren Rahmen am 28. November 1964 die Sektion Meran den Hüttenbauausschuss unter der Leitung von Hermann Gritsch ins Leben rief. Ziel dieses Ausschusses war der Bau eines Schutzhauses auf Meran 2000, wo damals das Wander- und Schigebiet im Entstehen war. Ignaz Vok, ein damals in Meran lebender Holländer, überließ der Sektion 2000 Grund der in seinem Besitz befindlichen Kirchsteiger Alm, auf dem nun dank der Beiträge der Region und zahlreicher Spenden seitens der Banken, der Vereine und der Mitglieder die Meraner Hütte erbaut wurde. Der rührige Vorsitzende des Hüttenbauausschusses Hermann Gritsch erlebte die Firstfeier 1969 leider nicht mehr. Eine großzügige Spende seiner 88-jährigen Mutter ermöglichte es, die Innenausstattung fertig zu stellen, sodass im Herbst 1970 die Meraner Hütte feierlich eröffnet werden konnte. Die treibende Kraft beim Neubau war Hermann Gritsch, ihm zu Ehren trägt die Hütte seinen Namen: „Meraner Hütte-Hermann Gritsch Haus“.

Das Haus befindet sich auf 1980 m Seehöhe, liegt direkt am Europäischen Fernwanderweg und ist von Falzeben/Hafling über die Zuegghütte bzw. von der Bergstation der neuen Meraner Seilbahn am Piffinger Köpfl bequem zu erreichen. Weitere Zugänge gibt es aus dem Sarntal und von Falzeben über die Moschwaldalm, die Maiser Alm und das Kreuzjöchl.

Die Meraner Hütte ist in den letzten Jahren den neuen gesetzlichen Bau- und Hygienebestimmungen angepasst worden: die Zimmer wurden erneuert, neue Fenster eingesetzt, Dach und Terrasse isoliert. Weiters wurde der Schankraum neu gestaltet und die Küche mit neuen Geräten ausgestattet. Der neue Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Litern sichert die Trinkwasserversorgung und die 2009 auf dem Dach angebrachte Photovoltaikanlage garantiert die Stromselbstversorgung.

Für Übernachtungen stehen Zweibett-, Dreibett-, Vierbett- und Sechsbettzimmer sowie ein 8er und ein 10er Lager zu Verfügung.

Der unter der großen Terrasse befindliche Jugendraum verfügt über 24 Schlafplätze in zwei Matratzenlagern, über eine Kochecke mit dem nötigen Küchengeschirr und über moderne sanitäre Anlagen. Die AVS-Sektion Meran bietet hier Jugendgruppen, Schulklassen und Familien die Möglichkeit, auf der Meraner Hütter im Sommer wie im Winter Ferientage zu verbringen. Reservierungen können im Büro der Sektion (Tel. 0473/237134) vorgenommen werden.

Adresse:
39010 Hafling - Meran 2000
Tel. +39 0473 279 405
info(@)meranerhuette.it

Geöffnet von Dezember bis Ende März und von Mai bis Anfang November. Auf Ihren Besuch freut sich die Familie Unterthurner

Details hier ...

Suche